letstalkamerica

December 15th, 2010

Eine kleine satirische Zusammenfassung: Ich finde an Amerika gut, dass …
…man in Amerika keinerlei Nachweis über Qualifikation braucht, um Schusswaffen kaufen zu dürfen. Fliegendes Blei macht frei… Ich weiß ja, theoretisch könnte man auch mit einer Nähmaschine amok laufen, aber das wird mit einer Nähmaschine ein klein wenig schwerer, weswegen das Argument ungültig wird
Amerika sich beispielhaft bemüht, die primitive Welt zu kultivieren und die rechten Traditionen hochzuhalten. Und das ohne jede eigene Kulturgeschichte… toll!
…Bildung so einen hohen Stellenwert hat. Der dumme Rest der Welt denkt doch tatsächlich, L.H.Oswald wäre womöglich nur ein Sündenbock gewesen. Was für Ignoranten…
…die Justiz dort wirklich unparteiisch ist. Weiss und Schwarz einträchtig vereint in überfüllten Gefängnissen. Zwar die einen als Wärter und die anderen… ok! OK! ICH bin der Ignorant. Immerhin bietet man da kostenlos Kost und Logis… …puristische Moral ein unverzichtbarer Teil amerikanischen Alltags ist. Wie sonst sollte man es hinkriegen, dass Pornografie aus den USA ein Exportschlager ist, obwohl Prostitution in allen Staaten -ausser einem- unter Strafe steht. …Amerika so herrlich tolerant ist. Da hat die amerikanische Air Force im WK 2 abertausende Tonnen Bomben über den Köpfen der bösen Nazis runtergeschmissen… um im eigenen Land mehr Platz zu haben, ihnen eine ewige Heimstatt zu bieten. Super liberal. Einsame spitze.
…Amerika verdammt weit weg ist. Noch. Aber leider – nicht mehr so richtig.
Etwas exotischeres findet man auf katista.de. Eine eigene Republic mit recht interessanten Waffenscheingesetzen. Unglaublich was es alles im Netz gibt.

December 2nd, 2010

Das Erfolgsrezept der USA ist ganz klar der gute Markt – iPads für einen vergleichsweise niedrigen Preis, Textilien für wenig Geld und anderes. Das neue iPad kostete dort beim Start, wenn ich mich recht erinnere 499 Dollar, hier 499 Euro. Der Kurs des Euros ist aber ungleich höher. Gelohnt, zu importieren hat es sich trotzdem nicht, denn ein iPad hat hohe Versand- und Zollkosten. Das Erfolgsrezept Chinas hingegen ist nicht etwa der Markt als solcher, sondern der Produktionsstandort (und der lebt von niederigen Löhnen, die ja ebenfalss einen “echten” Markt verhindern). Das Wachstum dieses Produktionsstandortes ist der eigentliche Markt (Investitionsgüter) aber weniger der chinesische Endkonsument. Von den 1,3 Mrd. Chinesen sind ca. 50 Mio. interessante Konsumenten für mittel- und hochpreisige Produkte. Weitere 250 Mio. sind weniger interessante Konsumenten für niedrigpreisige Produkte und 1 Mrd. Chinesen ist aus CEO-Sicht so uninteressant wie der sprichwörtliche ack Reis in China.

November 26th, 2010

Eine Frage an den Leser – In welchen Ecken der Welt warst Du schon und hattest mal ohne Dolmetscher und Reiseleiter ehrlichen Kontakt zu den Einwohnern? Ich empfehle Dir mal Individualreisen. Es könnte Dein Weltbild korrigieren, falls Du interessiert und lernbereit bist. Und lasse Dichnicht täuschen. Weltweit sind für viele sehr junge Leute die USA ein Traumland und das Traumziel des Lebens. Aber nur bis sie reales Denken und praktisch Leben gelernt haben … . Dann existiert dort ein Hass, den man sich als Mitteleuropäer mit einer USA-hörigen Regierung und Presse kaum vorstellen kann. Und auch verdammt viele abfällige Bemerkungen über die “Allgemeinbildung” des Durchschnitts-USA-Bürger sowie der geschichtliche Herkunft (“exportiertes Strandgut des englischen Mutterlandes”) kommt da recht deutlich durch. Was ich auch empfehlen kann ist eine Reise nach Kreta in Griechenland. In Kreta ist die Temperatur zwar gefühlt immer bei 30°, doch die Menschen sind meiner Meinung nach netter als in den USA. In Kreta kann man wunderbar spazieren gehen und sich mit völlig Unbekannten unterhalten, ohne Probleme. Natürlich, in den USA sind die Menschen auch nett, doch meiner Erachtens nach ist das zwischenmenschliche Klima in Kreta doch noch etwas besser.